Der Black Friday 2018 in Zahlen

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Wir haben unsere Erkenntnisse zum Black Friday 2018 in 8 Kernaussagen zusammengefasst.

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1. Mit Hilfe der Publisher konnten die Advertiser einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Euro erzielen. Der November war damit der bisher umsatzstärkste Monat. Wie in unserem Whitepaper „Das goldene Quartal“ vorhergesagt, scheint der November im Monatsvergleich die Oberhand zu behalten. Dies liegt nicht zuletzt an den vielen saisonalen Verkaufshighlights, wie etwa dem chinesischen Singles' Day (11. November), dem australischen Click Frenzy (13. November) und dem Black Friday sowie dem gesamten Cyber Weekend (23. – 27. November).

2. Der Black Friday wird ausgeweitet und ist nun fast schon ein zehntägiges Ereignis. Wir sehen in den letzten Jahren ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 40% bis 50% am Cyber Weekend (Black Friday - Cyber Monday). Auch in der DACH-Region ist die Brisanz des Cyber Weekends deutlich ersichtlich, so konnten dieses Jahr 21% mehr Publisherprovisionen als 2017 und fast 200 Klicks in der Sekunde generiert werden. Der durchschnittliche Warenkorbwert lag zudem bei 107 €. Nicht verwunderlich also, dass Brands beginnen, die gesamte zweite Hälfte des Novembers als eine Art Verkaufsveranstaltung zu sehen. Das einzige andere Event, das ein ähnlich hohes Umsatzwachstum von 50% generieren konnte, war der Singles' Day.

3. Der Cyber Monday verliert an Bedeutung. Der Cyber Monday, der seit einigen Jahren als traditioneller Spitzentag in Europa und in Nordamerika gehandelt wurde, verliert im Vergleich zum Black Friday an Bedeutung. Der Black Friday konnte dieses Jahr mehr als die Hälfte aller Einnahmen und Sales generieren. Zum ersten Mal konnte Awin US am Black Friday mehr Verkäufe verzeichnen als am Cyber Monday. Auch im DACH-Markt sieht die Lage ähnlich aus, so war der durchschnittliche Warenkorbwert am Black Friday 12% höher als am gesamtem Cyber Weekend. Es wurden zudem 230 Sales pro Minute generiert und 25% Umsatzsteigerung (Advertiser) im Vergleich zum Black Friday 2017 erreicht.

4. Black Friday wird mehr und mehr taktisch angegangen. Black Friday geht meist mit einem großen Rabattkampf einher. Marken, die sich auf Kunden mit Mehrwert konzentrieren, sehen am Black Friday positive Zuwächse im Bereich Neukunden. Im Netzwerk zeigen Preisvergleicher und Cashback-Partner die größten proportionalen Zuwächse (44% bzw. 39%).

5. Mobile macht weiter Fortschritte. Obwohl kein Markt den magischen Wert von 50% erreichen konnte, übertrafen in UK die mobilen Verkäufe die Desktop-Transaktionen um rund drei Prozentpunkte. Schweden lag fast gleichauf. Die beste Leistung gelang Polen: Der Verkauf über mobile Endgeräte konnte sich im Laufe des Jahres fast verdreifachen. Mobiler E-Commerce hat sich die letzten 12 Monate dort professionalisiert, sodass dieser nun hoch im Kurs liegt.

6. Die versteckten Bedrohungen. Wie hat sich die Einführung von Apples Browserupdate ITP 2.0, das Drittanbieter Cookies eindämmen soll, auf Awin ausgewirkt? Dies ist einem Monat, der mit außergewöhnlichen Spitzenwerten glänzt, nur schwer zu beantworten. Die Auswirkungen auf die gesamte Branche werden aber im Laufe der Zeit deutlich werden. Dies ist nicht zuletzt den Publishern und Netzwerken zu verdanken, die sich stark für die Kompensation von verlorenen Einnahmen einsetzen.

7. Die Verbraucher wenden sich zunehmend Angeboten zu. Der Black Friday und das Cyber Weekend bieten ein gute Basis für Cashback-, Loyalty- und Gutscheinseiten, um Erfolge zu generieren. Und der Anteil der Verkäufe, die durch diese Publisher generiert werden konnten, stieg 2018 erneut an. In allen bis auf zwei Märkten gewannen Gutscheiner mit dem größten Umsatzanteil. Cashbacker konnten dagegen den größten Umsatzanteil in den USA und in Schweden generieren.

8. Geben Verbraucher mehr oder weniger aus? Barclaycard berichtete, dass die britischen Käufer zwar mehr kauften, aber im Durchschnitt weniger am Black Friday ausgaben. Laut Awins Zahlen variierte das Bild nach Branchen. Elektronik-, Gesundheits- und Schönheitsprodukte sowie Fashion können eine positive Bilanz im durchschnittlichen Warenkorb erkennen. Doch auch die traditionellen Kaufhäuser können dieses Jahr ein Umsatzplus verzeichnen.
 
Noch mehr Einblicke in den Black Friday 2018 liefert Dir unser englischsprachiges Whitepaper, das Du Dir unter dem folgenden Link herunterladen kannst.