10 Gründe, weshalb YouTube ein essenzieller Teil des Affiliate Marketings ist

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Statistiken zeigen, dass YouTube das meist unterschätzte Affiliate-Marketing-Tool ist.

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Obwohl sich Marketer bei ihren Social Media Strategien häufig auf die beiden großen Kanäle Facebook (ca. 19,98 Milliarden Aufrufe pro Monat) und Instagram (ca. 500 Millionen Nutzer täglich) fokussieren, zeigen Statistiken, dass YouTube das vielleicht meist unterschätzte Tool im Affiliate Marketing ist.

Immer mehr Publisher stellen fest, dass Affiliate-Links für Nutzer auf YouTube weniger abschreckend wirken als auf anderen Plattformen. Da die Website vor allem dafür genutzt wird, nach Rat zu suchen oder um zu recherchieren, sind Nutzer von YouTube daran gewöhnt, dass hinter vielen Videos eine Verkaufsintention steckt.

In diesem Blogbeitrag geben wir Dir 10 Punkte an die Hand, die Du für Dein Affiliate Marketing auf YouTube wissen und beachten solltest.

 

1. Sind Affiliate-Links auf YouTube erlaubt?

Eine häufig gestellte Frage lautet: „Sind Affiliate-Links auf YouTube erlaubt?“ Die Antwort ist derzeit ein klares Ja. Trotzdem garantiert die Nutzung der Plattform nicht, dass Nutzer automatisch zu Deinem Kanal strömen und über Deine Affiliate-Links einkaufen. Eine organische Reichweite mit engagierten Abonnenten aufzubauen, ist der Schlüssel zum Erfolg beim Affiliate Marketing auf YouTube.

 

2. Wie Du Deine Affiliate-Links auf YouTube einsetzen solltest

Ergänzende Hinweise oder Vermerke - auch bekannt als Overlays – sind eine der professionellsten Methoden, um Affiliate-Links in Deine Videoinhalte einzubetten. Du kannst sie hinzufügen, nachdem Du Dein Video im YouTube Creator Studio hochgeladen hast, sodass sie dort als klickbarer Link erscheinen.

Zusätzlich zu den Overlays sollten Deine Links auch in der detaillierten Videobeschreibung unterhalb des Videos verfügbar sein. Auf diese Weise können Zuschauer und potenzielle Käufer schnell den Link finden, ohne dass sie sich das gesamte Video nochmal anschauen müssen.

Eine weitere bekannte Strategie von Affiliate-Marketern ist, die Links unter anderen beliebten Videos zu kommentieren. Allerdings solltest Du diese Methode mit Vorsicht und Bedacht anwenden. Trotzdem möchten wir sie Dir hier kurz vorstellen: Wenn Du Fragen und Kommentare von Zuschauern anderer Videos liest, findest Du gegebenenfalls welche, die sich für Deine eigenen Affiliate-Links eignen. Du könntest zum Beispiel einfach etwas kommentieren wie „Ich stimme XXX zu, das sind tolle Vorschläge. Ich empfehle außerdem auch Produkt XXX. Das hat für mich gut funktioniert“. Achte darauf, dass Du diese Strategie jedoch nur anwendest, wenn Du wirklich der Meinung bist, dass Du der Konversation damit einen echten Mehrwert verleihst.

Außerdem gibt es wie für alles auch für YouTube bestimmte Bots und Tools, die die Inhalte des Kanals nach bestimmten Keywords oder Themen scannen und die automatisiert Kommentare posten, die bestimmten Kriterien entsprechen. Allerdings empfehlen wir auf die Verwendung automatischer Tools zu verzichten. Denn die KI liegt nicht immer richtig und wenn YouTube sie als Spam identifiziert, wird Dein Account bestraft.

 

3. So wirst Du zum YouTube-Publisher

Um Deine Videoinhalte zu erstellen und Deine Affiliate-Links darin einzufügen, musst Du Dich zunächst bei YouTube registrieren. Solltest Du bereits einen Google-Account haben, kannst Du Dich auch damit bei YouTube anmelden. Anschließend kannst Du einfach Dein Video im Creator Studio hochladen und damit beginnen Deinen Content zu optimieren. So kannst Du den Kanal als Affiliate-Marketer ganz einfach für Dich nutzen.

 

4. Die weltweit zweitgrößte Suchmaschine

Ob Du es glaubst oder nicht: Die weltweit zweitgrößte Suchmaschine nach Google ist YouTube. Die Plattform ist außerdem die zweit meistbesuchte Website der Welt. YouTube hat über 2 Milliarden aktive Nutzer pro Monat, die nur darauf warten, Inhalte zu konsumieren. Darüber hinaus erreicht YouTube in den USA allein auf mobilen Endgeräten mehr Personen als jeder Fernsehsender.

Die Tatsache, dass Menschen YouTube als Suchmaschine nutzen, legt nahe, dass sie aktiv nach Antworten auf eine Vielzahl von Fragen suchen. Diese Voraussetzungen bieten den perfekten Rahmen für erfolgreiches Affiliate Marketing.

Während der Versuch, bei Google auf Seite eins zu landen, meist ein Kampf um das beste SEO ist, ist das Ranking bei YouTube um Welten leichter. Einige einfache Optimierungstechniken können schon dabei helfen, Deine organische Reichweite und die Anzahl Deiner Aufrufe zu verbessern.

 

5. Einfache Optimierung

Obwohl jede Minute mehr als 500 Stunden Video-Content auf YouTube hochgeladen werden, steht jedem die Möglichkeit offen, auf Seite eins zu landen. Du musst nur bereit sein, Dir ein wenig Mühe zu geben. Die Optimierung von YouTube-Videos ist derzeit recht einfach: Um die Metadaten Deiner Videos korrekt mit entsprechenden Tags zu versehen, gibt es einige erfolgsträchtige Methoden zur Optimierung Deiner Videos auf YouTube.

  • Mache Deine Keyword-Recherche

Genau wie bei der Erstellung von SEO-Inhalten für Deine Website oder Deinen Blog kann eine ähnliche Keyword-Strategie auch für YouTube verwendet werden. Finde heraus, welche Videos andere Nutzer, die ein ähnliches Thema wie Du behandeln oder ähnliche Produkte zeigen, hochgeladen haben. Sieh Dir die wichtigsten Videos an und schaue, ob ihnen etwas entgangen ist, das Du in Deinem Inhalt weiter abdecken oder besser erklären kannst.

Stelle sicher, dass Du im Titel Deines Videos das Haupt-Keyword verwendest. Anschließend kannst Du dieses und andere verwandte Keywords in den Tags Deines Videos und im gesamten Skript sowie in dem ersten Satz Deiner Videobeschreibung einfügen.

  • Verfasse eine detaillierte Beschreibung Deines Videos

Behandle die Videobeschreibung als wäre sie ein Mini-Blog: 250 bis 500 Wörter ist eine ideale Länge. Die Videobeschreibung dient sowohl YouTube als auch Google dazu, den Videoinhalt zu verstehen (und zu ranken). Tipp: Setze Deine Keywords wiederholend - aber nicht unnatürlich häufig - in der gesamten Videobeschreibung ein. Das hilft Dir bei einem guten Ranking.

  • Transkribiere: Bringe den Inhalt Deines Videos in einen Text

Wenn Du Deine Keywords über das gesamte Video immer wieder genutzt hast, transkribiere es anschließend. Transkribieren bedeutet, dass Du alles, was Du im Video gesagt hast, runterschreibst. Dieser Schritt kommt Dir vielleicht zunächst überflüssig vor, aber da viele Content Creator keine Transkription durchführen, hebst Du Dein Video damit hervor. Mit der Transkription kann YouTube Deine Inhalte besser erfassen, wodurch Deine Keywords besser erkannt werden. Dies wiederum hilft Dir bei Deinem Ranking.

  • Verlinke zwischen Deinem Content

Sobald Du den Ball ins Rollen gebracht und mehrere Videos auf Deinem YouTube-Account hochgeladen hast, kannst Du die Videos miteinander verknüpfen, um die Sichtbarkeit Deiner Inhalte zu erhöhen. Am besten tust Du dies, indem Du eine Playlist mit zusammenhängenden Themen erstellst.

 

6. Nutzer suchen nach Empfehlungen und Ratschlägen

Was gut auf YouTube funktioniert, funktioniert auch gut im Affiliate Marketing: Ratgeber und Empfehlungen. Die erfolgreichsten Video-Kategorien sind Tutorials und How To’s, Top-Listen und Produktbewertungen. Alle vier Content-Arten eignen sich perfekt zum Einfügen von Affiliate-Links und beweisen, dass Nutzer bereits nach Ratschlägen und Kaufempfehlungen suchen. Studien haben gezeigt, dass sich 68 Prozent der YouTuber ein Video angesehen haben, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Von diesen 68 Prozent gaben 80 Prozent an, dass sie sich das Video zum Beginn der Customer Journey angeschaut haben. Wir schließen daraus: Nutzer sind auf YouTube, um Antworten auf ihre Fragen zu erhalten und um herauszufinden, in welche Produkte oder Dienstleistungen sie ihr Geld am besten investieren sollen. Mit dem Wissen, dass User bereits nach Rat Ausschau halten, sollte der Aufbau Deines Video-Konzepts um Deine Affiliate-Links herum recht einfach sein.

 

7. Vertrauenswürdiger Content

Es ist schon lange erwiesen, dass Menschen viel eher bei jemandem einkaufen, dem sie vertrauen. Du kannst Dich glücklich schätzen, wenn Du Dir bereits eine engagierte Fangemeinde auf YouTube aufgebaut hast, die Dir vertraut oder sich in irgendeiner Weise mit Dir verbunden fühlt. Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass werblicher Content von ihnen gut aufgenommen wird und sie das kaufen, was Du ihnen empfiehlst. An dieser Stelle ist eine logische Schlussfolgerung das Einfügen von Affiliate-Links in Deine Inhalte und das Empfehlen von Produkten, an die Du glaubst.

 

8. Du kannst von überall Inhalte erstellen

Ein großer Vorteil von YouTube ist, dass die Inhalte nicht immer perfekt sein müssen. Natürlich heben sich Videos mit einer gewissen audiovisuellen Ästhetik (gute Beleuchtung, Tonqualität und Studioumgebung) hervor, aber vor allem kannst Du auf YouTube mit den richtigen Inhalten überzeugen – und da reicht auch schon ein Smartphone zum Aufnehmen Deiner Videos. Wenn der Inhalt stimmt, kannst Du mit einem einfachen Video immer noch gut neben großen YouTubern mit großen Budgets ranken.

 

9. Es zahlt sich aus, sich auf eine Nische zu fokussieren

Die große weite (Web-)Welt da draußen ist voll mit Inhalten. Die Wahl eines Nischen-Themas, das auf YouTube noch nicht bis ins Detail behandelt wird, ist eine großartige Chance Dein Video und damit auch Deine Affiliate-Links von der Masse abzuheben. Wenn das Produkt oder die Dienstleistung, für die Du wirbst, bereits ausführlich behandelt wird, solltest Du verschiedene Möglichkeiten ausprobieren. Finde heraus, wie Du Dein Video um ein bisher wenig diskutiertes Fachthema aufbauen kannst. Beantworte spezifische Fragen und sprich andere Themen an, die nicht direkt mit Deinem verwandt, aber doch mit ihm verbunden sind.

 

10. Ist es schwer mit YouTube Geld zu verdienen?

Das hängt von Deiner Strategie ab. Wie Du gesehen hast, solltest Du Dich als Publisher immer auf die Erstellung von qualitativ hochwertigen Inhalten konzentrieren, die Deine Abonnenten ansprechen. Manchen Menschen fällt dieser Prozess leichter als anderen. Dadurch ist es für sie auch einfacher ihre Strategie mit Affiliate-Links zu verbinden und damit Umsätze zu generieren. Wenn Du die Erstellung von Video-Content als mühsam oder anstrengend empfindest, dann könnte YouTube als Affiliate-Marketing-Tool für Dich herausfordernd sein.

 

Wie wir in diesem Artikel aufgezeigt haben, ist YouTube eine vielfach genutzte Plattform, die es Publishern ermöglicht, ein Publikum zu erreichen, das aktiv und bereit ist nach neuen Produkten und Dienstleistungen zu suchen.

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