Awin Thoughts: Wichtige US-Affiliate-Studie unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit innerhalb der Branche

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In den USA wird eine bahnbrechende Studie veröffentlicht, die zum ersten Mal die Größe des dortigen Affiliate-Kanals messen wird. 

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Die Studie, die Jahre bis zu ihrer letztendlichen Erstellung und Veröffentlichung benötigte, liefert eine überzeugende Momentaufnahme der Multimilliarden-Dollar-Marketing-Disziplin Affiliate Marketing. 

Die Studie, die von der Performance Marketing Association in den USA erstellt wurde, umfasst alle finanziellen Erlöse der großen Affiliate-Netzwerke und anderer Plattformen, die im Affiliate-Bereich tätig sind. So sollen sowohl valide Ausgaben- als auch Einnahmezahlen, sowie die Rentabilität für jeden Sektor festgestellt werden. Aktuell werden die Zahlen noch von der Projektgruppe, die die Studie koordiniert, verifiziert. Doch mit ihrer Veröffentlichung ist dann endlich der Grundstein gelegt, um CMOs und anderen, hochrangigen Entscheidungsträgern deutlich zu machen, dass sie Affiliate Marketing in ihren Marketingmix aufnehmen sollten. Die ROAS-Zahlen (Return on Advertising Spend) werden dies noch unterstreichen. 

Auch wenn dies eine einfache Aufgabe der Datenerhebung sein mag, es benötigt dennoch ehrliche Antworten, wenn die Teilnehmer ihre Zahlen einreichen. Nachdem dies erreicht ist, stellt die Definition des Umfangs eine weitere Diskussion dar. Es gibt keinen klaren Bereich, auf den Affiliate Marketing begrenzt ist. Da der Kanal durch das breitere Konzept des Performance-Marketings genutzt wurde und diverse Publisher beschlossen haben, ihre Einnahmen durch Affiliate-Links zu ergänzen, ist die Branche äußerst vielfältig. 

Wirf einen Blick in die Vielfalt des Kanals und erkenne welche Sektoren Du einbeziehen und welche Du auslassen willst. 

Die Mühe lohnt sich. Wir haben gesehen, wie der britische Return on Invest von 16 Pfund, die für jedes Pfund ausgegeben wurde, zur wichtigsten Kennzahl des Kanals geworden ist. Zu sagen, dass der Affiliate-Kanal in einer breiteren Auslegung 1% des britischen BIP ausmacht, hilft deutlich zu machen, dass man hier Geld verdienen kann. 

Also, was jetzt? Die erste Studie zu einer Thematik ist immer die Schwierigste. Die damit verbundene massive Lernkurve sollte dazu beitragen, dass weitere Forschungen schneller und reibungsloser ablaufen. Aber wagen wir es, auf solch etwas Ehrgeiziges zu hoffen?  

Die Frage, die sich hier immer wieder als Mitarbeiter des größten globalen Affiliate-Netzwerks stellt, ist die nach der Größe und den Möglichkeiten des jeweiligen lokalen Affiliate-Marktes. Als wir 2017 den ersten Awin Report veröffentlichten, versuchten wir, die Größe der globalen Affiliate-Industrie zu beziffern. Was wir dabei gelernt haben, ist dass dies leichter gesagt als getan ist. Daten sind für die meisten Märkte bestenfalls skizzenhaft und oft gar nicht vorhanden. Im Jahr 2020 würden wir es gerne noch einmal versuchen. Lasst uns höher streben, denn wenn wir Daten für die USA und Großbritannien sammeln können, was hindert uns daran, als Industrie zusammenzuarbeiten und andere Märkte auf der ganzen Welt zu integrieren?  

Ein solches Unterfangen wird nicht billig sein.  Gut durchgeführte Forschungen wie diese werden wahrscheinlich fünf, möglicherweise sechs Faktoren umfassen, die es abzubilden gilt. Mit anderen Makrofaktoren wie Transparenz, Data-Light-Marketing und klarer Rendite auf der Agenda vieler Marketer, kann es uns 2020 endlich gelingen, den Affiliate-Kanal in den Mittelpunkt zu stellen.  

Weitere Informationen zur Studie findest Du hier. 

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