Mehr Klicks mit echtem Mehrwert: Ein Jahr CPI
Verfasst von Adam Ross am
Ein Jahr nach dem Launch: Awin’s Conversion Protection Initiative hilft Advertisern, aus weniger Klicks mehr herauszuholen und diese genauer zu tracken.

In einer Welt mit weniger Klicks zählt jede Conversion umso mehr.
Vor einem Jahr haben wir die Conversion Protection Initiative (CPI) aus einer einfachen Überzeugung gestartet: Was sich nicht genau messen lässt, lässt sich auch nicht richtig bewerten.
Diese Überzeugung wirkt heute weniger wie ein einfaches Prinzip, sondern vielmehr wie eine Notwendigkeit.
Im vergangenen Jahr haben wir einen deutlichen Wandel darin gesehen, wie Performance funktioniert. Auf der Awin-Plattform haben Affiliates weltweit über acht Milliarden Klicks generiert. Das ist zwar eine beeindruckende Zahl, jedoch rund 15 % weniger als im Vorjahr.
Und dennoch hat sich die Performance nicht im gleichen Maß entwickelt. Die Conversion Rates steigen. Die Umsätze steigen. Der Wert der einzelnen Interaktionen steigt.
Wir sind auf dem Weg in eine Welt, in der es zwar insgesamt weniger Interaktionen gibt, diese jedoch einen größeren Mehrwert liefern. Da kann ungenaue Messung schnell teuer werden.
Die Idee hinter Awin's CPI
Affiliate-Tracking hat lange Zeit ganz gut funktioniert. Und tatsächlich reichte „ganz gut“ für eine Zeit mit relativ vorhersehbaren Journeys und nur wenigen technischen Einschränkungen.
Heute gehen Conversions zwischen verschiedenen Endgeräten verloren, werden in Apps übersehen oder durch Änderungen des Browsers und Datenschutzverordnungen blockiert. Nicht, weil sie nicht stattgefunden haben, sondern weil sie für uns nicht sichtbar waren.
Das führt auf beiden Seiten des Affiliate-Ökosystems zu Problemen. Advertiser erhalten kein vollständiges Bild der Performance, und Affiliates werden nicht immer fair für ihren Beitrag belohnt.
Die CPI wurde entwickelt, um genau diese Lücken zu schließen. Nicht, indem wir Affiliate Marketing komplett verändern, sondern indem man die Grundlagen stärkt, wie es gemessen wird.
Seit dem Launch der CPI im April letzten Jahres:
- Über 2.300 Advertiser haben ihr Tracking mithilfe der CPI optimiert
- 578 Millionen US-Dollar Advertiser-Umsatz wurden generiert, die sonst verloren gegangen oder nicht korrekt erfasst worden wären
- Mehr als 37 Millionen US-Dollar Affiliate-Provisionen wurden zusätzlich erfasst
Wachstum, das endlich sichtbar wird
Doch das eigentlich Spannende liegt hinter diesen beeindruckenden Zahlen.
Durch das verbesserte Tracking der Advertiser kommt es nicht mehr zu künstlich erhöhten Performance-Zahlen. Während der Traffic gleich bleibt oder teilweise sogar zurückgeht und die Auftragswerte weitgehend konstant bleiben, steigen die Conversion Rates im Schnitt um 6–10 %. Mit anderen Worten: Das Tracking-Upgrade schafft kein neues Wachstum, es macht es bloß sichtbar.
Amy Hockin, Head of Paid Traffic Acquisition bei Virgin Media O2, einem unserer größten Telekommunikationskunden, bringt es ganz gut auf den Punkt:
„Die CPI hat uns den nötigen Impuls gegeben, Tracking-Upgrades endlich zu priorisieren … Das verbessert die kanalübergreifende Messbarkeit, schafft Klarheit über den tatsächlichen Mehrwert bzw. die Performance der einzelnen Kanäle und ermöglicht fundiertere Investitionsentscheidungen.“
Auch der menschliche Aspekt spielt eine Rolle. Wenn die Performance genauer gemessen wird, werden Affiliate-PartnerInnen verlässlicher vergütet. Das gibt ihnen die Sicherheit, mit mehr Zuversicht zu investieren.
James Little, Commercial Director bei TopCashback, beschreibt den Effekt so:
„Die probabilistischen Zahlungen von Awin zeigen, dass Publisher nicht unter Tracking-Lücken leiden sollten, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Sie haben zusätzliche Investitionen in Wachstum ermöglicht und uns geholfen, unseren Mitgliedern eine bessere Experience zu bieten.“
Bessere Messbarkeit führt zu faireren Ergebnissen. Fairere Ergebnisse sorgen für mehr Investitionen. Und das wiederum verbessert die Experience für alle Beteiligten.
Es fördert gemeinsames Wachstum und zeigt den Win-win-Charakter unserer Branche.
Ein Meilenstein, aber noch lange nicht das Ziel
Dass CPI in der Branche zunehmend Anerkennung findet, zeigt sich auch an der Auszeichnung mit Gold bei den Global Performance Marketing Awards für Excellence in Transparency & Compliance im letzten Jahr. Aber Anerkennung allein reicht nicht. Was zählt, ist der Fortschritt.
Auch wenn das ein guter Anfang ist, gibt es noch viel zu tun. Noch nicht alle Advertiser erfüllen mit ihrem Tracking die heutigen Standards. Noch wird nicht jede Conversion erfasst. Mit dem Wandel des Online-Shoppings wird eine genaue und zuverlässige Messung immer wichtiger.
Im letzten Jahr hat sich gezeigt, dass Wachstum nicht unbedingt mehr Traffic erfordert. Aber wir müssen besser darin werden, den bereits vorhandenen Mehrwert korrekt zu erfassen und zu verstehen.
Die CPI schafft keine neue Nachfrage. Stattdessen sorgt sie dafür, dass die bereits vorhandene Nachfrage sichtbar wird und nicht verloren geht. Und genau jetzt ist das vielleicht eine der wichtigsten Dinge, die wir in unserer Branche tun können, um unseren Mehrwert zu zeigen.
Erfahre mehr über Awin’s Conversion Protection Initiative.