Highlights vom Singles Day 2021

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Wir klären, was der Singles Day ist und geben Dir Dateneinblicke aus dem Awin Netzwerk zur Performance in der DACH-Region. 

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Auch wenn der Singles Day bei uns in der DACH-Region noch nicht ganz so bekannt ist wie in anderen Teilen der Welt, gewinnt das Shopping-Event hierzulande Jahr für Jahr mehr Aufmerksamkeit. Sowohl KonsumentInnen als auch Marken nehmen vermehrt am Singles Day teil. In diesem Artikel erfährst Du, was es mit dem Singles Day auf sich hat und wie er dieses Jahr im Vergleich zu 2020 im Awin Netzwerk performt hat.

 

Was ist der Singles Day?

Der Singles Day ist ein Shopping-Event, ähnlich wie Black Friday, das ursprünglich aus China stammt. Er findet jedes Jahr am 11.11. statt und feiert die Menschen, die in keiner romantischen Beziehung stehen - also Single sind. Auch das Datum ist nicht willkürlich gewählt. So symbolisiert die Zahl eins alleinstehende Personen. In China hat der Singles Day mittlerweile eine höhere Bedeutung als das Thanksgiving-Wochenende mit Black Friday und Cyber Monday in den USA. Das verdeutlicht nicht nur die Tatsache, dass aus dem ursprünglich für 24 Stunden angesetzten Shopping-Event in den vergangenen Jahren ein 4-Tages-Event geworden ist. Viele Marken nutzen die Vorfreude der KonsumentInnen und bieten Aktionen zum Teil schon ab dem 1.11. an. Der größte Gewinner des Shopping-Events? Initiator und eCommerce-Riese Alibaba. Im Vergleich zu 2020 verzeichnete der Amazon-Konkurrent in diesem Jahr ein Umsatzplus von 8,45% an den Verkaufstagen des Singles Days. 

Doch wie sieht die Performance-Entwicklung in der DACH-Region aus? Wir haben uns im Folgenden die Zahlen aus 2020 und 2021 im Awin Netzwerk angeschaut.

 

Singles Day Performance 2021 in der DACH-Region

Während die Sales-Anzahl am Singles Day im Jahresvergleich nicht allzu sehr gestiegen ist, haben Provisionen und Umsatz doch deutlich zugenommen:

Balkendiagramm, das Performance zeigt

Schaut man sich allerdings die durchschnittliche Anzahl an Verkäufen an einem normalen Donnerstag im November an, verzeichnete der Singles Day 2021 im Vergleich dazu ein Sales-Wachstum von 96%. Damit wird die Bedeutung dieses Shopping-Events im eCommerce mehr als deutlich: Viele KonsumentInnen nutzen bereits am Singles Day die Gelegenheit, um zu sparen.

Die gestiegenen Provisionen und Umsätze deuten zudem auf einen gestiegenen durchschnittlichen Warenkorbwert hin. KonsumentInnen haben demnach weniger Käufe getätigt, dafür aber zu höheren Warenkörben als in 2020 eingekauft:

Graph, der durchschnittliche Warenkörbe und die mobile Rate zeigt

Auch die mobile Rate steigt Jahr für Jahr und verdeutlicht den Trend zum Mobile-Shopping. Wer die User Journey auf mobilen Endgeräten noch nicht optimiert hat, sollte dies dringend nachholen. 

Betrachtet man die Performance der verschiedenen Industrien, so haben sich die Spitzenreiter aus 2020 auch in diesem Jahr durchgesetzt. Dabei sind im Jahresvergleich vor allem Produkte aus dem Bereich Health & Beauty in 2021 vermehrt in den Warenkörben der VerbraucherInnen gelandet:

Diagramm, das die top drei Industrien am Singles Day zeigt

Wenig erstaunlich ist, dass die Top 3 Publisher Verticals aus dem vergangenen Jahr auch in 2021 die meisten Sales generiert haben. Denn es ist kein Geheimnis, dass am Singles Day viele Marken Gutschein- und Rabattaktionen anbieten und VerbraucherInnen gezielt danach Ausschau halten. Dieses Verhalten führt dazu, dass Gutschein-Publisher im Jahresvergleich den Sales-Anteil um 2% erhöhen konnten:

Diagramm, das die top drei Publisher Verticals zeigt

Du bist gespannt, wie Black Friday und Cyber Monday dieses Jahr in der DACH-Region performen?
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Bitte beachte, dass die hier angegebenen Daten aus 2020 etwas von denen aus dem Artikel Singles Day 2020: Die Highlights abweichen, da die Transaktionen zum Teil auch noch nach dem Veröffentlichungsdatum bearbeitet wurden und wir heute nur auf bestätigte Transaktionen aus 2020 schauen. Die oben angegebene mobile Rate bezieht sich auf den Sales-Anteil  über Mobilgeräte. Hier lag in 2021 eine andere Datenbasis zu Grunde, weshalb diese Zahlen nicht mit denen aus dem Artikel aus 2020 vergleichbar sind.