Tipps & Tricks – Erfolgreich mit Advertisern verhandeln

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Für kleine Publisher ist es oft schwierig von Advertisern wahrgenommen zu werden und sich gegen große Affiliates durchzusetzen. Große Publisher Webseiten konvertieren Kunden über eine Vielzahl von Geräten und sind darauf optimiert, den letzten Klick zu machen. Für kleinere Publisher ist es daher wichtig, sich im richtigen Licht zu präsentieren, den eignen Mehrwert in der Customer Journey zu demonstrieren, um so den notwendigen Support vom Advertiser zu erhalten und erfolgreich zu sein.

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Grafik Tipps und Tricks

Advertiser sind immer an mehrwertbringenden Longtail Publishern – insbesondere an Bloggern und Contentpartnern – interessiert, in der Regel ist der Beziehungsaufbau und -erhalt mit einer Vielzahl an Publishern immer mit großem Zeit- und Ressourcenaufwand verbunden. Das kannst Du Dir als Publisher zum Vorteil machen und proaktiv auf Advertiser zugehen, um ihnen Dein Businessmodell näherzubringen. Stell Dich vor, präsentiere Deine Geschäftsidee auf eine positive Art und Weise und erläutere, warum Du höhere Provisionen, exklusive Gutscheine, spezielle Banner oder E-Mail-Vorlagen benötigst.
Heute möchten wir Dir ein paar Tipps mit auf dem Weg geben, die Dich bei der nächsten Verhandlung mit einem Advertiser voranbringen werden.

Stell Dein Portfolio vor: Webseiten, Traffic-Volumen und Reichweiten

Durch das Aufzeigen der demographischen Ausprägung Deiner Webseite sowie Deinem Traffic-Volumen kannst Du einem Advertiser zeigen wie diese zu seiner Brand passen und bei ihm zum Salesanstieg führen können. Präsentiere die Anzahl Deiner Seitenbesucher und -aufrufe, Möglichkeiten weiterer Sichtbarkeiten für den Advertiser und Conversion Statistiken sowie weitere relevante KPIs, die Du bereits mit anderen Advertisern erreicht hast.
Je mehr Informationen Du dem Advertiser zur Verfügung stellst, desto einfacher wird es für ihn sein, Deinen Mehrwert zu sehen und desto stärker ist Deine Position bei der Verhandlung über Provisionen, Promotionen und Sonderkonditionen. Und vergiss nicht, dass viele Netzwerk- und Agentur Account Manager im Namen des Advertisers handeln und Dein Geschäftsmodell verargumentieren müssen – je besser Du sie informierst und vorbereitest, desto größer ist die Chance auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Performance-Metriken – Neukunden vs. Bestandskunden aufzeigen

Der Großteil unserer Advertiser unterscheidet bei seinen Provisionskategorien zwischen Neu- und Bestandskunden. Grund hierfür ist einerseits die differenzierte Vergütung für neue und bestehende Kunden und andererseits das Monitoring der Kundenaufteilung. Publisher sollten daher berücksichtigen, dass bei ihnen die Verteilung von Neu- und Bestandskunden ausgeglichen ist und hervorheben, welchen Mehrwert die generierten Kunden bringen. Bring gute Argumente mit:

Anteile– Wie sieht Deine Neukunden vs. Bestandskunden Verteilung aus? Wenn der Anteil Deiner Neukundenquote hoch ist, trägt der Advertiser ein höheres Risiko, wenn Du die Bewerbung für das Programm einstellst. Es ist also in seinem eigenen Interesse, auch für die Bestandskunden eine angemessene Provision zu zahlen.


Durchschnittlicher Bestellwert
– Ebenso wichtig ist es zu überprüfen, in welchen Kategorien Du welchen durchschnittlichen Warenkorbwert mit Deinen geworbenen Usern erreichst. Finde heraus wie diese im Vergleich zum Programm-Durchschnitt abschneiden – solltest Du im Schnitt einen höheren Bestellwert generieren, ist das eine super Gesprächsgrundlage für höhere Provisionen und bessere Konditionen.

Fallstudien und Success Stories für vergleichbare Advertiser – wenn Du bereits Erfolge mit anderen Advertisern verbuchen konntest, ist es sinnvoll, sie in Form einer Fallstudie oder Success Story bei neuen Advertisern vorzustellen und somit Deinen Mehrwert zu belegen.
Advertiser sind grundsätzlich offen für Gespräche über Vergütung und Provisionsaufbau. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du eine bessere Provision aushandeln kannst, steigt, wenn Du klar aufzeigst, warum und wie Du Mehrwert für das Partnerprogramm bringst.


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