Wie Du 2021 Instagram Influencer wirst: in 7 Schritten zum Erfolg

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Für viele klingt Instagram Influencer wie ein Traumjob, bei dem man mit kostenlosen Produkten überhäuft wird und Einladungen für coole Events bekommt.

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Alles, was man braucht, ist ein beliebter Instagram Account mit möglichst vielen Followern. Hört sich einfach an und gelingt im Handumdrehen? Instagram Influencer ist in der Tat ein Job ohne Zugangsbeschränkungen und sehr attraktiv. Hinter jeder erfolgreichen Instagram-Präsenz steht allerdings Arbeit, Planung und Kalkül – sowie die Bereitschaft, sich richtig reinzuhängen, Neues zu lernen und am Ball zu bleiben.

Wir haben alles Wichtige zum Thema Instagram Influencer zusammengestellt: Du erfährst, was es heißt, ein Influencer zu sein und warum Influencer heutzutage so wichtig sind. Unser 7-Schritte-Guide zeigt Dir anschließend detailliert auf, wie Du als Instagram Influencer starten und Geld verdienen kannst.
 

  1.   Was genau ist ein Instagram Influencer? 

  2.   Steigende Relevanz von Instagram Influencern im Medien- und Werbebereich

  3.   Unser ultimativer 7-Schritte-Guide, wie auch Du ein Instagram Influencer wirst

Schritt 1: Eine eigene Nische finden

Schritt 2: Hochwertige Inhalte erstellen

Schritt 3: Followerzahlen steigern und Hashtags richtig nutzen

Schritt 4: Für Interaktion sorgen

Schritt 5: Einem konsequenten Posting-Kalender folgen

Schritt 6: Mit anderen Influencern zusammenarbeiten

Schritt 7: Erfolgreiche und bezahlte Marken-Kollaborationen gewinnen

 

Was genau ist ein Instagram Influencer? 

Diese grundlegende Frage solltest Du Dir stellen, bevor Du Dich dafür entscheidest, Influencer Marketing zu betreiben. In den letzten Jahren haben soziale Medien stark an Bedeutung gewonnen. Laut der "We Are Social" Studie nutzen 3,4 Milliarden Menschen soziale Medien aktiv – was knapp 45 % der Weltbevölkerung ausmacht.

Genau diese Menschen sind es, die Du mit Deinem Instagram Account beeinflussen möchtest, denn diese nutzen Social Media, um Hilfe bei ihrer Entscheidungsfindung zu erhalten. Instagram Influencer sind also Menschen, die sich einen guten Ruf in Bezug auf ihr Wissen und ihre Expertise zu einer gewissen Thematik aufgebaut haben. Als Influencer tauschst Du Deine Inhalte auf Instagram aus und baust Dir eine Gemeinschaft aus Followern rund um verschiedene Themen und Nischen auf. Die Inhalte können sehr vielfältig sein. Themen wie Reisen, Fotografie, Mode, Schönheit, Fitness oder Essen sind auf Instagram ebenso erfolgreich, wie Lifestyle-Influencer und Prominente, die ihr tägliches Leben mit ihren Fans teilen. Die Followerzahl von Instagram Influencern variiert stark und reicht von 1.000 oder weniger Anhängern bis hin zu Hunderten von Millionen Followern, wie beispielsweise im Fall von Stars wie Selina Gomez oder Ariana Grande. 

Man unterscheidet diesbezüglich in verschiedene Unterkategorien von Instagram Influencern: 

Es gibt Mikro-Influencer (Influencer mit 1.000 bis 100.000 Anhängern). Diese Gruppe von Influencern konzentriert sich im Sinne von Branchenexperten oder Themenspezialisten zumeist auf eine bestimmte Nische oder einen Bereich. Durch die starke Fokussierung auf einen bestimmten Themenbereich verfügen sie über ein eher einheitliches Publikum, was diese Influencer besonders interessant für Kooperationen mit Marken macht, da hier eine Expertise durch die Vorbildfunktion in dem ausgewählten Themenbereich suggeriert wird. 

Daneben gibt es Makro-Influencer mit Followerzahlen zwischen 100.000 und einer Million. Makro-Influencer werden in der Regel nicht nur durch Instagram, sondern durch das Internet selbst berühmt. Oft geschieht dies, da sie sich durch Vlogging oder durch die Produktion lustiger oder inspirierender Inhalte eine sehr große Fangruppe aufgebaut haben. 

Die ranghöchste Kategorie der Social-Media-Influencer sind Mega-Influencer. Sie haben in der Regel mehr als eine Million Anhänger. Mega-Influencer sind oft eher berühmt, als dass sie einflussreich sind. Das liegt daran, dass sie meist ein recht vielfältiges Publikum mit unterschiedlichen Interessenschwerpunkten haben und daher die individuelle Beziehung zu ihren einzelnen Followern eher distanziert ist. Sie bieten für Marken eine sehr große Reichweite, werden aber nicht notwendigerweise als Fachexperten für ein gewisses Thema wahrgenommen. 

Mikro-influencer

 

Steigende Relevanz von Instagram Influencern im Medien- und Werbebereich

Influencer Marketing ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Sei es, um sich über neue Produkte zu informieren oder sich zu neuen Trends Inspirationen zu holen. Immer häufiger wenden sich Menschen hilfesuchend an verschiedene Social-Media-Plattformen, wie Instagram oder Facebook, um Netzwerk-Kontakte nach ihrer Meinung zu fragen. Da die Anzahl an Menschen, die miteinander vernetzt ist, stetig zunimmt, hat auch die Relevanz von Influencer Marketing erheblichen Einfluss gewonnen. Laut Statista wird sich dieser Trend in der Zukunft noch verstärken.  

Die meisten großen Firmen sind bereits auf den Zug aufgesprungen und lassen ihre Produkte durch Kooperationen mit passenden Instagram Influencern bewerben. Jedes Jahr steigen die Ausgaben, die Firmen für derartige Kooperationen zur Verfügung stellen und es ist kein Ende des Wachstums in Sicht. Aus diesem Grund erscheint auch der Beruf als Instagram Influencer für viele Menschen so attraktiv, da er direkt mit einem sehr hohen monatlichen Einkommen sowie den Erhalt von gratis Produkten assoziiert ist. Viele wissen jedoch nicht, wie genau sie anfangen sollen oder sind oft eingeschüchtert und denken, dass es „zu spät“ sei, jetzt als Instagramer zu beginnen. Damit es für Dich einfacher ist, haben wir nachfolgend einen Guide mit 7 ultimativen Schritten zusammengestellt, der Dir die wichtigsten Aspekte aufzeigt. So bekommst Du einen Überblick und kannst die ersten Schritte in Richtung Instagram Influencer Karriere starten.

 

Unser ultimativer 7 Schritte Guide, wie auch Du ein Instagram Influencer wirst

 

Schritt 1: Eine eigene Nische finden 

Die Wahl des Themas, für das Du auf Instagram stehst, ist der wichtigste Schritt. Ausgangspunkt sind Deine eigenen Interessen, denn nur wer authentisch agiert, wird beim Publikum punkten können. Was machst Du gerne? Womit kennst Du Dich besonders gut aus? Erfolgreiche Instagram Influencer besetzen auf Basis dieser Fragen eine klar definierte Nische und bleiben dabei. Fokus und Konsistenz sind entscheidend. Mal dies, mal das führt nicht zum Erfolg. Und da es schon so viele Content Creator in den besonders beliebten Bereichen Reisen und Essen gibt, können gerade auch ungewöhnlichere Hobbys vielversprechend sein. 

Allgemein gilt: je zielgruppengenauer, desto besser. Mit diesem Ansatz finden sich auch in gut besetzten Bereichen noch Nischen. Vielleicht reist Du ja nicht nur gerne, sondern kennst ein Land oder eine Region besonders gut? Oder Du bist großer Fan von Zugreisen? Dieses kleinteilige Herunterbrechen von allgemeinen Themen, sei es Mode, Kosmetik, Sport & Freizeit, Essen & Trinken, Kochen, Bücher oder Basteln, ist eine gute Herangehensweise. Denn als Experte für beispielsweise Basteltipps speziell für kleine Kinder hast Du ein klareres Profil im Vergleich zum allgemeinen „Bastelnerd“ und sprichst sehr gezielt Eltern an. Eine genaue Vorstellung von Deiner Zielgruppe geht mit der Wahl einer Nische einher, damit Du konsequent die richtigen Inhalte erstellen kannst. 

Nische finden 

Schritt 2: Hochwertige Inhalte erstellen

Instagram ist die ultimativ bildgetriebene Social-Media-Plattform und Instagram-Nutzer achten auf die Qualität des Bildmaterials. Das bedeutet jetzt aber nicht, dass man sich mit der teuersten Kamera ausstatten muss oder denkt, nur Profifotografen haben eine Chance. Ganz im Gegenteil. Es geht vielmehr darum, dass man Bilder und Videos für seine Zielgruppe postet, die inhaltlich passen und dabei einige grundsätzliche Kriterien einhält. Auch das Zusammenspiel mit unterhaltsamen Bildtexten, die Deine Persönlichkeit transportieren, trägt zur Qualität eines Posts bei. Je länger man dabei ist, desto besser werden die Bilder. 

Schöne Bilder kannst Du heutzutage problemlos mit jedem Smartphone machen. Wichtig ist, dass nur Fotos mit hoher Auflösung geteilt werden und, soweit möglich, das Quadratformat mit 1080 × 1080 Pixel genutzt wird. Ein einfacher, aber effektiver Tipp beim Fotografieren: Aktiviere die Rasteransicht in Deinem Smartphone, um die Kamera nach der sogenannten Drittel-Regel auszurichten. Das Hauptmotiv sollte danach am Schnittpunkt einer vertikalen und horizontalen Linie platziert sein. Mit den von Instagram angebotenen Filtern kannst Du Deine Bilder weiter optimieren. Dabei ist es wichtig, nicht Querfeldein mit Filtern zu experimentieren, sondern einen Look zu finden, der zu den Inhalten passt und diesen einzuhalten. Das trägt auch zu Deiner eigenen Brand- und Stilbildung bei.

 

Schritt 3: Followerzahlen steigern und Hashtags richtig nutzen

Sinnvolle Hashtags spielen eine wichtige Rolle, da sie helfen, Deine Posts auf Instagram sichtbarer zu machen, damit so im Endeffekt Deine Followerzahl wächst. Denn Nutzer finden über Hashtags, die ihren Interessen entsprechen, passende Inhalte und Ziel soll es natürlich sein, mit Deinem Profil gefunden zu werden. Eine ordentliche Hashtag-Recherche zahlt sich also aus. 

Als Faustregel gilt, dass ein Post idealerweise 5 bis maximal 30 Hashtags haben sollte, wobei Experten und Analysen 9 bis 11 als eine optimale Anzahl identifiziert haben. Für die Suche nach passenden Hashtags bietet Instagram eine entsprechende Suchleiste. Wenn Du also im Bereich Kosmetik unterwegs bist und z.B. über Gesichtscremes posten möchtest, kannst Du danach suchen und bekommst Vorschläge angezeigt. Versuche mit Deinen Hashtags Dein Bild so genau wie möglich zu beschreiben, damit der Post richtig thematisch zugeordnet werden kann. 

Wichtig ist auch eine gute Balance zwischen häufig und weniger genutzten Hashtags zu finden. Bei der ersten Kategorie besteht die Gefahr, dass man mit dem eigenen Post untergeht, bei der zweiten ist das Bild länger sichtbar, wird aber insgesamt weniger oft gefunden. Die bereits beschriebene Suchleiste gibt Auskunft darüber, wie oft ein Hashtag bereits im Einsatz ist. Man sollte sich übrigens auch nicht unbedingt dazu verleiten lassen, aus „Coolnessgründen“ mit vielen englischen Hashtags zu arbeiten, sondern Begriffe nutzen, nach denen die Zielgruppe tatsächlich sucht. Du kannst auch eigene Hashtags kreieren, die in jedem Post verwendet werden. Das macht besonders viel Sinn, wenn Du beispielsweise Produkte von Unternehmenspartnern promotest. Wenn solche Posts mit einem entsprechenden Begriff markiert werden, der ausdrückt, dass es um Dinge geht, die Du empfiehlst bzw. die Du besonders gut findest, können Deine Follower diesen auch nutzen, wenn sie ein Bild mit dem jeweiligen Produkt posten.

Hashtags richtig nutzen

Schritt 4: Für Interaktion sorgen 

Der Aufbau der Follower ist das eine, wenn man Instagram Influencer werden will. Mindestens genauso wichtig ist es, dass Dein Publikum sich mit Deinen Inhalten auseinandersetzt und damit interagiert. Das ist entscheidend für Partnerschaften mit Unternehmen, denn diese wollen dieses sogenannte Engagement sehen, das sich in einer hohen Interaktionsrate ausdrückt. Anders ausgedrückt: Es kommt darauf an, Deine Follower zu Likes und Kommentaren zu animieren. 

Hier helfen kleine Tricks: Baue in deine Bildunterschriften einen Call-to-Action (CTA) ein, indem Du beispielsweise eine inhaltlich passende Frage an die Nutzer stellst und so aufforderst, den Post zu kommentieren. Oder animiere Deine Follower in speziell darauf ausgerichteten Posts, sich in den Kommentaren vorzustellen. So lernst Du Deine Fans auch gleich besser kennen, was wiederum für potenzielle Markenpartnerschaften von Vorteil ist. Videoposts und Instagram Storys – beides sehr beliebte Formate auf Instagram – sind weitere gute Möglichkeiten, die Interaktion zu erhöhen. In Storys kannst Du auch Umfragen integrieren und Deine Follower beispielsweise fragen, ob sie an dem ein oder anderen Thema mehr Interesse haben. Dein Publikum weiß es zu schätzen, wenn Du es einbeziehst und Du bekommst wertvolle Hinweise für Deine Content-Planung. 

 

Schritt 5: Einem konsequenten Posting-Kalender folgen

Regelmäßigkeit ist ein entscheidender Erfolgsfaktor im Online Marketing und Instagram macht hier keine Ausnahme. Erfolgreiche Instagram Influencer posten daher regelmäßig und mit Plan. Eine Content-Strategie für das konsistente Posten relevanter Inhalte gehört dazu, damit neue Follower gewonnen werden können und die bestehenden einen Grund haben, dabei zu bleiben. Idealerweise solltest Du immer, wenn sich Deine Follower einloggen, mit Deinen Inhalten auftauchen. Es empfiehlt sich daher mit einem Redaktionsplan zu arbeiten, der Woche für Woche im Voraus befüllt wird. Eine entsprechende Vorbereitung von Bildern und Texten sorgt zudem für bessere Qualität und verhindert, dass man täglich unter Druck ist, etwas zu produzieren, da immer eine Reihe von Tagen abgedeckt ist.  

Zur idealen Frequenz und auch zum idealen Zeitpunkt gibt es viele Meinungen und jeder Instagram Influencer findet hier sein eigenes optimales Prozedere. Grundsätzlich haben sich allerdings – für viele – ein bis zwei Posts pro Tag als Best Practice etabliert. Am wichtigsten ist es, konsistent die Frequenz einzuhalten, damit regelmäßige Interaktionen mit den Nutzern erreicht werden können. Denn wenn die wöchentliche Engagement-Rate sinkt, werden Posts von Instagrams Algorithmus niedriger gerankt, das heißt sie erscheinen in weniger User-Feeds. Umgekehrt belohnt Instagram Accounts, welche die Plattform regelmäßig mit Inhalten bestücken und rankt sie höher im Newsfeed. Da Storys auf Instagram in den letzten paar Jahren extrem populär geworden sind, empfiehlt es sich auch, jeden Tag für dieses Format Inhalte zu produzieren. Manche Nutzer verbringen inzwischen mehr Zeit mit seinen Storys als dem Newsfeed.

Posting-kalender

Schritt 6: Mit anderen Influencern zusammenarbeiten

Soziale Medien leben von Interaktion und Vernetzung. Sobald Du Dir eine eigene Follower-Community aufgebaut hast, gehört daher zu einer erfolgreichen Arbeit auf Instagram auch die Kollaboration mit anderen Influencern, die dasselbe oder ein ähnliches Thema wie Du besetzen. Gemeinsame Projekte – seien es Videos oder einfach nur ein gemeinsames Selfie – ermöglichen es, von der Followership des jeweils anderen zu profitieren: Andere Nutzer werden auf Dich und Deinen Account aufmerksam, liken Dich im Idealfall und umgekehrt gilt dasselbe für Deine Kooperationspartner. Netzwerken innerhalb der eigenen Nische zeigt Dir, was andere machen und eröffnet unter Umständen Möglichkeiten, die Dir sonst entgangen wären. Es zahlt sich also aus, anhand von Hashtags nach Influencern zu suchen, die sich mit ähnlichen Themen befassen, über Kommentare ein Gespräch zu starten und mit den Inhalten anderer zu interagieren. All das zahlt im Endeffekt auf Deine eigene Präsenz und Followerzahl ein. 

 

Schritt 7: Erfolgreiche und bezahlte Marken-Kollaborationen gewinnen

Du möchtest mit Deiner Arbeit auf Instagram Geld verdienen. Logisch. Wenn Du über die genannten Schritte, einen professionellen Account mit mindestens 1.000 aktiven und involvierten Followern aufgebaut hast, steht daher die Akquise von Unternehmenspartnern auf der Agenda. Du könntest warten, bis Unternehmen auf Dich aufmerksam werden und kontaktieren. Allerdings kannst und solltest Du Dich darauf nicht verlassen, sondern auch selbst aktiv werden. Bereit Dich gut vor, bevor Du relevante Marken ansprichst und Deine Community als interessante Zielgruppe für Produkte oder Services anbietest:

Du benötigst ein Media Kit, das Deine Reichweite und Interaktionsraten darstellt. Die Daten dafür bekommst Du aus den Instagram Analytics, auf die Nutzer von Business Accounts Zugang haben. Ein solches Instagram-Unternehmenskonto ist daher unerlässlich, wenn Du Instagram Influencer werden möchtest. Entweder legst Du Deinen neuen Account direkt als Business Account an oder Du stellst Deinen bestehenden über die Einstellungen auf ein Unternehmensprofil um. So bist Du nicht nur direkt mit einer E-Mail in Deinem Profilbereich kontaktierbar, sondern hast auch alle Tools, die Du benötigst, um Deine Followerbewegungen und die Performance Deiner Inhalte zu verfolgen, zu analysieren und auch für potenzielle, zahlende Partner darzustellen. 

Für diese solltest Du individuell und sehr gezielt einen Vorschlag ausarbeiten, wie eine Zusammenarbeit aussehen könnte und erläutern, warum Du der richtige Instagram Influencer für diese Kampagne bist. Es kann sich auch auszahlen, strategischen Content zu posten, den Marken, mit denen Du arbeiten möchtest, gerne sehen. Man sollte sich übrigens auch als „kleiner“ Instagram Influencer nicht davon abhalten lassen, Brands zu kontaktieren und automatisch davon ausgehen, dass sich diese nur mit Mega-Followerzahlen zufrieden geben. Ganz im Gegenteil: nicht die Masse, sondern die Qualität zählt. Eine kleinere, aber dafür involvierte und interessierte Zielgruppe, die dann wiederum als Multiplikator agieren kann, ist in vielen Fällen genau das, was Unternehmen suchen. 

Ganz grundsätzlich musst Du Dir vorab natürlich auch Gedanken über eine Preisvorstellung für Deine Arbeit machen, damit Du eine Verhandlungsbasis im Gespräch mit den jeweiligen Unternehmen hast. Auch wenn man am Anfang sicher instinktiv eher zu wenig als zu viel veranschlagt – einfach, weil man erst mal ins Geschäft kommen sollte –, sollte man sich nicht unter Wert verkaufen. Kalkuliere Deine Arbeitszeit und tausche Dich mit anderen Instagram Influencern über Erfahrungswerte aus. Egal, welche Art von Kooperation Du eingehst, am wichtigsten ist, dass Du authentisch und ehrlich bist und nicht irgendwelche Produkte anpreist, hinter denen Du nicht stehst bzw. die für Deine Follower überhaupt nicht von Interesse sind. So verspielst Du nur aufgebautes Vertrauen.

Noch ein Tipp zur Ansprache von Unternehmen: Spezielle Influencer-Marketing-Plattformen, die diese mit Unternehmen verbinden, können hier zum Einstieg hilfreich sei. Mit einer Affiliate-Marketing-Plattform wie Awin, die Instagram Influencern Zugriff auf Partnerprogramme von Unternehmen bietet, hast Du beispielsweise die Möglichkeit, in einem Verzeichnis zu recherchieren und genau die Marken zu finden, die zu Dir und vor allem Deinem Publikum passen.