Impressionen von Awin

Henning Schütz

 Nach ein paar Jahren als Software-Entwickler in einigen kleineren Firmen, fing ich im Oktober 2015 als Senior Developer bei Awin an. Mein erster Eindruck: Ich werde erwartet. Mein neues Team wusste Bescheid und hatte bereits einen Mentor für mich bestimmt, der mir in den ersten Wochen als erster Ansprechpartner zur Verfügung stand. Im Firmen-Wiki war eine persönliche Onboarding-Liste für mich vorbereitet, mit Links zu Präsentationen und Talks von Kollegen, die mir half  das Geschäftsmodell, die Prozesse und die Software-Systeme kennenzulernen.

Parallel dazu verbrachte ich in jedem Software-Entwicklungs-Team eine Woche als Praktikant. Ziel: Leute kennenlernen, verstehen, woran die einzelnen Teams arbeiten, und etwas über die genutzten Technologien lernen.

Ich hatte selten einen so durchdachten und hindernisarmen Start bei einem neuen Arbeitgeber erlebt und konnte danach direkt mit der eigentlichen Arbeit in meinem neuen Team starten. Wir sind zuständig für den Bereich Reporting. Riesige, permanent anfallende Datenmengen müssen verarbeitet, aufbereitet und gespeichert und den Kunden über diverse Schnittstellen und Benutzeroberflächen zur Verfügung gestellt werden.

Wir benutzen dafür moderne Webframeworks und aktuelle BigData-Technologien, die neueste Java-Version und eine zeitgemäße Build- und Deployment-Pipeline. Lauter Dinge also, die einem Software-Entwickler das Herz höher schlagen lassen!

Darüberhinaus müssen wir uns auch um einige Legacy-Systeme kümmern. Das mag kein Entwickler wirklich gerne, aber bei uns nehmen diese Arbeiten selten überhand, außerdem stört es einen viel weniger, wenn man gleichzeitig an den neuen Projekten arbeitet, mit dem Ziel, die Legacy-Systeme abzulösen!

Zudem arbeiten alle Teams agil. Wir verwenden den Kanban-Prozess, d.h. nutzen alle Vorteile des agilen Arbeitens, aber ohne nervigen Scrum-Overhead wie Planning-Tage oder endlose Estimation-Meetings.

Nach einem knappen Jahr wurde ich Lead Developer in unserem Team. Das bedeutet, ich entwickle weiterhin Software, koordiniere aber zusätzlich auch mit unserem Product-Owner Requirements und Prioritäten, treffe technologische Entscheidungen oder bereite sie vor, synchronisiere uns mit anderen Teams, und habe ein offenes Ohr für die Bedürfnisse meiner Team-Kollegen.

 An Awin schätze ich die spannenden technologischen Herausforderungen, die interessanten Produkte, an denen wir arbeiten, und das kollegiale Miteinander. Und beim wöchentlichen Team-Lunch oder beim vierteljährlichen Team-Event lernt man sich auch auf persönlicher Ebene kennen, was für mich ein weiterer Pluspunkt ist.